Die Heimat ( Melodie: Dort wo der alte Rhein )
Dort, wo am Fuß des Berges tief verborgen
Schaephuysen wie ein stilles Veilchen blüht.
Wo meines Lebens herrlich junger Morgen
In der Erinnerung zieht durch mein Gemüt.
Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein.
O liebe Heimat mein.
Auf deinen Bergen möcht ich sein.
Und lasse dort mein Auge voll Entzücken,
der schönen Aussicht rings herum sich freu' n.
Möcht wandern gerne auf des Berges Rücken,
Im Tale seh ich stets die Heimat mein.
Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein.
Blick in die Ferne weit.
Gedenke dann der Jugendzeit.
Dort wo die Wiesen grün den Ort umfangen,
das klare Bächlein immer munter fließt.
Zum grünen Wald hat’ stets mein Herz Verlangen,
wo uns der Vöglein Chor so schön begrüßt.
Dort möchte ich sein, dort möchte ich sein.
Im dunklen Waldeshain.
in seinen Schatten mich erfreu`n
Wenn dann zum Heimatort zurück ich sehe, aus dem die Kirche sich erhebt.
Durch seine breiten, saubern Straßen gehe,
Mein Herz vor stiller Sehnsucht dann erbebt.
Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein.
Denn dieses Örtchen klein,
schließt meine teuren Lieben ein.
von Theodor Kulder